climate change – is it for real?

http://climate.nasa.gov/evidence/

Die Betrachtung der Erde von oben bedingt vielleicht einen anderen Ansatz, den wir nutzen müssen – den Blickwinkel von unten. Sozusagen grass roots level, frische Perspektive. Ich persönlich habe in letzter Zeit jedenfalls immer weniger Lust auf Konsum. Man könnte es Konsummagersucht nennen. Das Plastik nervt. Verpackung vor allem. Wobei man dann doch plötzlich wieder in einen kleinen Kaufrausch verfällt – Frühlingsklamotten! Sobald man den Laden betritt ist man verloren. Obwohl man weiß, dass für all die Baumwolle Unmengen Wasser verbraucht wurden – und das in Ländern, die das Wasser selbst dringend brauchen. Mein Klamottenkonsum klaut Menschen in Entwicklungsländern das eh schon knappe Trinkwasser, dass ich hier aus dem Schwarzwald im Überfluss habe – doppelte Gemeinheit.

Zum Herstellungsprozess einer einzigen Jeans aus Baumwolle, so wurde errechnet, benötigt man durchschnittlich bis zu 8.000 Liter Wasser. Die Baumwollpflanze, die in Monokulturen wächst, benötigt viel Sonne und eben auch sehr viel Wasser.

Der Verbraucher ist sich meist gar nicht bewusst, welcher Aufwand für die Produktion alleine für seine so geliebte Jeans betrieben wird. Alleine der Einsatz von Insektizide und Herbizide, um Parasiten, Bakterien und andere Schädlinge von Baumwollfelder fernzuhalten, ist eine Wissenschaft für sich.

Ein am Produktionsende gefertigtes Bekleidungsstück, mit weicher und atmungsfreundlicher Öko- oder Biobaumwolle, bekommt das Gütezeichen “kbA”. Das Zeichen garantiert, dass die Baumwolle ohne Pestizide und chemische Düngemittel angebaut wurde. Der Bauer erhält hierfür einen höheren Preis.

http://www.shortnews.de/id/800168/Eine-Jeans-erfordert-8-000-Liter-Wasserverbrauch

Das große Credo ist schon eher – Verschlanken des Besitzes. Oder besser gesagt das, was man anschafft in besserer Qualität für mehr Geld und deshalb insgesamt weniger. Erlebnis statt Konsum. Ob das Zukunft hätte? Vielleicht nicht zwingend, weil das dann doch oft mit Mobilität gepaart ist. Und Mobilität ist ja der Klimakiller schlechthin. Wohin soll das führen?

Am Mittwoch habe ich Karten für “Planet der Frauen” im Theater Freiburg. Vielleicht kommen mir da neue Gedanken.

2 thoughts on “climate change – is it for real?

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