Postwachstumsökonomie

“in einer Postwachstumsökonomie wächst das Bruttoinlandprodukt (BIP), das alle in Geld gehandelten Leistungen und Dienste einer Ökonomie misst, nicht mehr” sagt Ökonom Nico Pech. Und das ist auch gut so. Denn wir bewegen uns zu auf “Peak Soil, Peak Oil, Peak Everything”. Und unser Wohlstand hängt am Ölfaden. Oder Öltropf! Beschränkung auf das Wichtige gibt Spielraum zur “resilience”, der Robustheit. Bei einer erhöhten Lebensdauer von Konsumgütern müssen weniger Konsumgüter produziert werden. Wir könnten wieder selbst Nahrungsmittel anbauen und eine Art Tauschwirtschaft beginnen. Viele Modelle werden möglich. Nachzulesen…

http://www.schrotundkorn.de/2011/201112b01.php

Fragt sich nur, warum ich immer mitverantwortlich bin???

Eltern, Lehrer, Wissenschaftler, Umweltschutzaktivisten und andere Meinungsführer sind keine außenstehenden Beobachter, sondern aktiver, mitverantwortlicher Teil des Veränderungsprozesses, müssen also das, was sie an verantwortbaren Handlungsmustern predigen, auch so vorleben. Und überhaupt: Was ich unter Postwachstumsökonomie verstehe, setzt voraus, die damit kompatiblen Lebensstile als Übungsprogramm zu begreifen. Eine andere Strategie der Veränderung sehe ich nicht.

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