Klimaticker – Verein zur Verzögerung der Zeit

Vielleicht könnte uns das ja wirklich helfen. Ein Verein, der die Zeit verzögert, in dem er uns hilft, uns auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Den gibt es auch schon:

http://www.zeitverein.com/

Auch eine gute Geschenkidee zu Weihnachten:

Wollen Sie einer Freundin oder einem Freund, einem Bekannten oder einer Bekannten, einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter etwas Gutes tun? Suchen Sie ein Geschenk für jemanden, der schon alles hat – nur keine Zeit? Immer größeren Anklang findet die geschenkte Mitgliedschaft im Verein zur Verzögerung der Zeit.

Könnte ich auch brauchen. Irgendwie leiden wir doch alle chronisch unter Zeitmangel oder müssen unsere Zeit ständig in Dinge und Menschen investieren, die uns gar nicht so wichtig sind, wie die Menschen und Dinge, die zurückstehen müssen. Komisch, nicht wahr? Irgendwie ist doch jeder Arbeitsschritt viel effektiver geworden, seit wir so viele kleine Helferlein in Form von Maschinen im Alltag haben. Aber mehr Zeit? Hat die jemand?

Auch die Suche nach dem Glück ist ja knifflig. Mehrere Studien ergaben, dass beim Glücksindex die Costa Ricaner die Nase ganz weit vorne haben. Obwohl der Freund meines Sohnes, der drei Monate dort war, allen den Rat geben würde es dort nie zu versuchen Pfandflaschen wirklich auch zurückgeben zu wollen!

Happy Planet Index:

http://www.ted.com/talks/nic_marks_the_happy_planet_index.html

Happiness Indexhttp://richvickaryous.wordpress.com/2011/10/23/happy-planet-index/

What are the five things that make us happy?

  • to connect (social relationships)
  • to be active
  • to take notice (mindfulness)
  • to keep learning (curiosity)
  • to give (generosity)

Indizes – Das Glück für jeden Typ

Wer die Umwelt liebt, fühlt sich in Costa Rica wohl. Wer lange leben will, der muss nach Norwegen. Für jedes kleine Glück finden Ökonomen einen Platz.

Von Patrick Bernau

28.10.2011

17398042 © Getty Images

Mit dem Glück hat man’s ja auch nicht leicht. Gerade hatte man sich gemerkt, dass Geld alleine nicht glücklich macht. In vielen Ländern hatten sich Kampagnen gebildet, um einen Glücksindex in die Welt zu bringen, der dem Bruttoinlandsprodukt seine Beachtung streitig machen soll. Expertenkommissionen waren einberufen worden, die mögliche Elemente für so einen Index auflisteten – viele Länder hatten ihre eigenen. Auch der Bundestag gründete einen eigenen Ausschuss, eine Enquetekommission, die sich auf die Suche nach dem Glück machte.

Doch je länger die Experten tagen, desto schwieriger scheint das Vorhaben. Was ist das Glück? Wann ist ein Leben ein gutes Leben? Diese Frage ist bis heute nicht allgemeingültig beantwortet, vielleicht wird sie es nie. Was Glück ist, das ist von Land zu Land ein bisschen anders – ja sogar von Person zu Person. Und es gibt noch viele offene Fragen.

Steigen die Aktienkurse, sind Amerikaner glücklich

Seltsam ist zum Beispiel, wie sich das Glück in der Gesellschaft verändert. Fragt man die Amerikaner nach ihrem Glück, dann ist es am Wochenende hoch, geht aber sonntagabends schon wieder deutlich abwärts. Besonders glücklich sind die Amerikaner, wenn die Aktienkurse steigen, wie die Glücksforscherin Carol Graham in ihrem neuen Buch „The Pursuit of Happiness“ zeigt. Dabei haben die Aktienkurse mit dem täglichen Leben der Amerikaner wenig zu tun. Auch die Menschen in Afghanistan bezeichnen sich in Umfragen als bemerkenswert glücklich, obwohl ihr Land von Krieg und Unruhen erschüttert wird.

Auch die Rolle von Geld und Reichtum ist ambivalent. 30 Jahre lang hieß es, Geld mache nicht glücklich – oder nur bis zu einer bestimmten Grenze. Doch vor einigen Jahren stellten amerikanische Forscher fest, dass reiche Menschen doch glücklicher sind als arme. Neuere Experimente haben das Problem gelöst – und keinem ganz recht gegeben. Inzwischen scheint klar: Es gibt mindestens zwei unterschiedliche Arten von Glück, die gute Laune und die allgemeine Zufriedenheit.

Über 10 Prozent mehr Gehalt freut sich jeder

Geld bringt zwar wenig dafür, ob man gut gelaunt ist und mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Tag geht. Es ist aber sehr entscheidend dafür, ob die Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind. Und das hört auch bei Reichen nicht auf. Natürlich bringen einem Reichen 50 Euro nicht so viel wie einem Armen. Aber über eine zehnprozentige Gehaltserhöhung freut sich jeder gleichermaßen. Nur wenn andere noch mehr Geld bekommen, schlägt das aufs Glück – und zwar vor allem auf die kurzfristige Laune.

Glück für jeden Typ Glück für jeden Typ © F.A.S.

Alle suchen überall nach Glück: Individualisten, Kommunisten, Materialisten. Unsere Bildergalerie zeigt Ihnen, welche Länder bei welchen Indizes ganz vorne liegen.

Was ist jetzt wichtiger: die Laune oder die Zufriedenheit? Geht es einer Gesellschaft dann gut, wenn viele Leute mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Straßen gehen? Oder dann, wenn sie ihr Leben insgesamt als gut bezeichnen? Das hat noch keiner richtig beantwortet. Vielleicht geht das auch gar nicht.

Dabei gibt es noch viel mehr abzuwägen, wenn man einen Index des guten Lebens konstruiert. Muss Bildung rein, Gesundheit und Umweltschutz? Dagegen wird kaum einer etwas haben. Aber soll man auch die Kirchenbesuche zählen? Atheisten werden heftig widersprechen. Obwohl nachgewiesen ist, dass Leute, die häufig in die Kirche gehen, tendenziell glücklicher sind.

Indizes zeigen, wo das Wohlbefinden hoch ist

Es wird noch schwieriger. Was soll passieren, wenn die Deutschen zwar gesünder werden, aber die Fabriken mehr CO2 in die Luft schicken? Werden 1000 Tonnen CO2-Ausstoß ausgeglichen, wenn dafür 5000 Menschen weniger an Krebs sterben? 6000? Oder nur 3000? Eine einheitliche Antwort kann es in einer Demokratie überhaupt nicht geben, argwöhnen Experten wie Christoph Schmidt, der Chef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, der in der Enquetekommission des Bundestages mitarbeitet. „Das Leben ist zu komplex, um die Messung des menschlichen Fortschritts mit nur einem einzigen umfassenden Index sinnvoll zu erlauben.“

Inzwischen verabschiedet sich die ganze Kommission langsam von der Idee eines einzelnen Index, wie die Vorsitzende Daniela Kolbe zugibt. Ihr wäre zwar so ein Index immer noch lieber, weil sie ihm höhere PR-Chancen einräumt. Doch sie sagt auch: „Es zeichnet sich eine Mehrheit dagegen ab.“

Also muss sich jeder Bürger selbst entscheiden, welcher Index ihm am liebsten ist. Die Auswahl ist groß. Wer großen Wert auf Religiosität und alte Traditionen legt, der ist mit dem legendären „Bruttonationalglück“ des Königreichs Bhutan gut bedient. Umweltbewusste werden eher auf den „Happy Planet Index“ schauen, in dem Costa Rica ganz vorne ist. Das zeigen die kleinen Texte hier auf der Seite.

Der Vorteil: Wer so viele Indizes hat, der sieht auch gleich, wo das Leben nach seinen Vorstellungen läuft. Umweltfreunde sehen, dass sie nach Costa Rica müssen – wem es vor allem aufs eigene Wohlbefinden ankommt, der wird sich in Kanada wohl fühlen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/indizes-das-glueck-fuer-jeden-typ-11509272.html

Hilfreich könnte vielleicht in diesem Falle Voluntourism sein

question

Overheard at the travel agency:

Client: I need a holiday, but I don’t know where to go. I just know I don’t want to lie on the beach the whole time.
Agent: OK. How about adventure travel?
Client: No way! Too scary.
Agent: A yoga retreat?
Client: Too spiritual.
Agent: A language course?
Client: Too practical.
Agent: Voluntourism?
Client: That sounds interesting. What is it?

a) You stay at home instead of travelling.
b) You serve instead of being served.
c) You learn to fly a plane.
d) You train for a job in the tourism industry.

The correct answer is b.

‘Voluntourism’ or ‘VolunTourism’ is a marriage of the words ‘volunteer’ (ehrenamtlich arbeiten) and ‘tourism’.

meaning

Imagine rescuing sea turtle babies on the coast of Costa Rica, building a clinic in a poor African village, or combining a Buddhist meditation retreat with work in an orphanage. Voluntourism is about using holiday time productively, educating yourself, and forging new contacts.

 examplesa) Holiday makers who are bored with laying on the beach are turning to voluntourism.
b) VolunTourism is twenty-first-century philanthropy.
c) Can I really make an impact as a voluntourist?

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