Das Essig- und Ölproblem ist gelöst!

Heute morgen habe ich auf dem Markt eingekauft, lokales Fleisch und Wurst bei der Metzgerei Birmelin, Nudeln, Obst und Gemüse sowie Omas Kräuteressig (cool!) aus Bötzingen und alles mögliche vom Biostand. Aber Öl hatte der Bötzinger Bauer heute leider keines dabei, obwohl sie sonst welches haben. Habe aber nach einem Besuch im Augustinermuseum und auf dem Künstlermarkt Oberlinden tatsächlich Walnussöl aus dem Kaiserstuhl gefunden und gleich auch noch Walnusspesto gekauft. Im Cafe Krokodil am Gewerbebach:

http://www.cafe-krokodil.de/

Hier werden lokale Spezialitäten verkauft. Es gab sogar sechs verschiede Sorten Öl. Und Lachs aus der Dreisamtäler Lachsmanufaktur!

http://www.dreisamtaeler-lachsmanufaktur.de/

aber sorry Lokalisten: der Lachs stammt aus Norwegen, wird jedoch nach traditionellen Schwarzwälder Methoden geräuchert und ein EURO des Verkaufspreises wird dem NABU für Projekte zur Wiederansiedlung des Lachses im Rhein und seinen Nebenflüssen gespendet. Außerdem gibt es Schneckenprodukte von der Badischen Schneckenzucht in Hochdorf:

http://www.badische-schneckenzucht.de/

Die kenne ich übrigens sehr gut, weil ich da die Weinbergschnecken für mein Schneckenpraktikum, dass ich für die Klasse 6 in der Freiarbeit eingeführt habe, kaufe.

Jetzt bleibt nur noch das Getreideproblem. Ich hatte gehofft, das spätestens auf dem Markt zu lösen, aber nein! Erst hatte ich nochmal im Marktladen gefragt und der Besitzer meinte, sie hätten das in Arbeit. Ab Herbst soll es welches geben. Beim Biostand habe ich nachgefragt und der Verkäufer meinte, das sollte kein Problem sein für Mittwoch, er würde nachfragen und welches ich denn wollte. Weizen sagte ich, denn ich kann mich noch aus den Babyzeiten von den Kindern erinnern, als ich das Mehl noch selbst mit der Getreidemühle gemahlen habe, dass der Dinkel fast nie von hier kommt. Damals hatten wir einen 50 kg Sack! Irgendwann kamen dann auch Getreidekäfer. Aber darum geht es ja jetzt nicht. Die Getreidemühle haben wir immer noch, auch wenn ich seit die Kinder groß sind nicht mehr so bewusst einkaufe und Brei koche wie damals. Der Hunger ist halt auch ein anderer und ebenso die Mengen an Nahrungsmitteln, die man für fünf quasi Erwachsene heimschleppt. Ganz abgesehen von den zwei großen Hunden. Nun ja, ich habe mir also vorgenommen, am Montag zur Jenne Mühle nach Tiengen zu fahren.

http://www.jenne-muehle.de/

Da gibt es auch Tiernahrung. Bisher habe ich die Hunde ja vom Experiment ausgenommen und ich glaube, das wird auch so bleiben. Es sei denn es gibt Montag eine große Überraschung. Wir fangen übrigens Sonntag abend an, um die Einladung am 10.9. zu kompensieren. Unser Freund wird 50, aber dass wir ihn noch von der 50 km Diät für die Party überzeugen können halte ich für eher unwahrscheinlich. Dieses Wochenende sind meine Eltern aus der Pfalz zu Besuch und die Kinder haben gleich kopfschüttelnd von dem Experiment erzählt. Irgendwie sind sie genervt, finden es aber auch lustig. Wir witzeln viel darüber und immer wenn jemand von Essen redet kommt der Spruch: wächst das auch im 50 km Umkreis? Heute habe ich das Gerücht mit dem Feierling Bier entlarvt. Auch hier kommt der Hopfen vom Bodensee. Also Männer: wenn ihr Bier trinken wollt, verabschiedet euch vom Kaffee als Ausnahme!

Gut, dass immerhin unser Wasser aus dem Schwarzwald kommt. Auf die Gefahr hin, dass ich das schon mal erzählt habe, ich verliere nämlich langsam ein bisschen den Überblick: Ich war letztes Jahr in der Projektwoche mit den Schülern in Ebnet im Wasserwerk (http://www.frsw.de/wasser-freiburg.htm) und weiß seither, dass wir nur 3 % des Wassers, das von dort kommt, nutzen . UND: wenn wir weiter immer weniger Wasser verbrauchen (und das Gießwasser im Sommer aus der Dreisam klauen) wird das Wasser irgendwann teurer, weil es dann zu lange in der Leitung steht und wegen der potenziellen Mikrobenbelastung die Leitungen vom Wasserwerk durchgespült und gereinigt werden müssen. ALSO LEUTE: trinkt das gute Leitungswasser! Billig, gut und sauber! Und ein Regionalprodukt, dass uns allen am Herzen liegen sollte. Wir waren übrigens auch in der Kläranlage in Forchheim. Aber davon vielleicht ein ander mal!

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