Kennen lernen

Heute haben wirTeilnehmer uns mal gegenseitig kennen gelernt. Sehr spannend, so eine Zweckgemeinschaft! Und man findet dann doch gleich Überschneidungen: zwei sind Lehrer, zwei Familien haben Söhne, die längere Zeit in Indonesien waren… aber auch Unterschiede: vor allem natürlich die Familiensituation und der genaue Wohnort. Alle in Freiburg, aber doch in verschiedenen Ecken. Jetzt haben wir erst Mal noch eine Woche Zeit für Überlegungen und weitere Restevertilgung und dann geht es los. Für uns am 5.9., die Woche in der alle wieder da sind und bevor die Schule wieder losgeht.

Geklärt haben wir die Ausnahmen. Wir haben uns geeinigt, dass Lebensmittel, die man in sehr geringen Mengen braucht (also weniger als ein Teelöffel am Tag) nicht unbedingt darunter fallen, es sei denn man will darauf verzichten. Also zum Beispiel Gewürze oder Backpulver. Also eine unserer Ausnahmen ist auf jeden Fall Kaffee, wobei das für die Erwachsenen gilt, ich muss nochmal die Jugendlichen fragen was die vorschlagen, denn die trinken gar keinen Kaffee, dann ist das ja unfair. Auf Zucker können wir glaube ich gut verzichten, Salz gibt es angeblich von hier (das muss ich aber noch recherchieren). Wenn es doch kein Salz geben sollte, dann wäre das sicher die andere Ausnahme. Um Schokolade ist es zwar schade, aber das geht auch ohne!

Na auf jeden Fall werde ich morgen mal die diversen Bäckereien anschreiben und fragen, für welche ihrer Produkte sie garantieren können, dass alle Zutaten aus regionaler Produktion sind. Eine Frage waren heute auch Fertigprodukte allgemein. Ich glaube je weniger Fertigprodukte benutzt werden, desto einfacher, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man die Regionalität für die gesamte Zutatenkette nachweisen kann, wohl eher gering ist. Recherchieren lohnt sich aber trotzdem sicher. Und wenn man schon nachfragt, kann man ja auch mal im Bioladen fragen, warum sie Kartoffeln aus Ägypten verkaufen. Nicht, dass ich was gegen ägyptische Kartoffeln hätte…

Also, ich geh jetzt nochmal Punkt für Punkt durch die Liste in unserem Klimaheft:

Fleisch und Wurst – check (lokaler Metzger mit Nachfragen)

Fisch – check (Forellenhof – muss ich auch fragen, woher die Fischeier kommen? äh, ne!)

Eier – check (Markt/Bioladen mit Nachfrage)

Milch, Joghurt, Butter, Käse – check (Schwarzwaldmilch mit Nachfrage)

Brot/Brötchen – check (nach e-mail Anfrage: morgen!)

Reis – vergiss es!

Nudeln – check (Bauernladen, Markt, Raiffeisen)

Obst und Gemüse – check (Markt mit Nachfrage)

Konserven???????????????????????????

Tiefkühlkost?????????????????????????? eher sowieso nicht, schlechte Bilanz

Fertiggerichte????????????????????????

Süßigkeiten, Kekse, Chips – vergiss es!

Softdrinks – trinkt bei uns zu hause eh normalerweise keiner

Säfte, Wasser – check, lokaler Apfelsaft und Wasser aus dem Wasserhahn, wie immer!

Alkohol – na Wein und Sekt geht immer…, Bier gestaltet sich überraschend schwierig, da es ja haufenweise Brauereien gibt hier, aber der Hopfen kommt ja nicht von hier. Ein Beispiel:

http://rothaus.de/de/hopfen (haben wir eigentlich ein Problem mit Schleichwerbung??? Bei Ganter findet man über die Rohstoffe jedenfalls keine Information (oder ich nicht so einfach) auf der Webseite…)

Gewürze s.o., aber da bin ich sowieso eher sparsam!

Öh, mir fällt gerade ein, am 10.9. sind wir abends zum Geburtstag eingeladen!!!

Und:

3 thoughts on “Kennen lernen

  1. Some items are definately going to be trickier than others, its gonna be interesting to see how you find stuff and what you will end up doing without! At least you can have wine, that’s done within the zone!? I just remembered that I saw one episode of this recently: http://100mile.foodtv.ca/ some of them really went for it, and did without salt even! I could do without coffee but not without salt!

    • Thanks for the link – that is the professional version of what we are doing here! Sieht mal so aus, als hätten die Kalifornier auch in dieser Beziehung die Nase vorn. Wobei, 100 Meilen, das sind ja bei englischen Landmeilen 161 km. Da haben wir hier doch die verschärfte Variante… Piece of cake! Aber: 100 Tage statt einer Woche. Das ist dann wieder ganz schön lange.

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